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OneWorldParty: Die Welt ist ein Dorf – und bei uns zu Haus

Die Welt ist ein Dorf – und bei uns zu Haus,

Unter diesem Motto fand Samstag, den 28.07., Waltrops erste OneWorldParty statt. Umsonst und draußen gab es einen Rap-Workshop, World Musik und Global beats.

Bereits um 15.00 geht es mit dem RAP-Workshop los. Geleitet wird er von Omid Pouryousefi, ein deutscher Musiker mit iranischen Wurzeln, der zudem noch Unternehmer, Politiker und Autor ist, in Bochum lebt und in Wattenscheid bei X-Vision Ruhr verantwortlich mitwirkt.

X-Vision ist eine regionale Talentschmiede, die seit 2008 mehr als 2000 Teilnehmern im Bereich Musikproduktion/Songwriting/Schreiben eigener Raptexte, Tanz/Performance/Streetdance, Bandcoaching, Management & Multimedia gefördert und geschult hat.

Ab 19.00 Uhr folgen grenzüberschreitende Rhythmen: Walthorpe Sounds eine junge Waltroper Musikformation vereint Elemente des afrikanischen Highlife mit Rap-Passagen sowie groovenden Rock- und Popballaden.

Um 20.15 Uhr wird Raggatta handgemachten Reggae aus dem Herzen des Ruhrgebiets präsentieren. Die Recklinghäuser Kombo mischt seit 2011 die musikalischen Weltmeere der Republik auf und durfte sich bereits mit Genregrößen wie Jah Cure und Anthony B eine Bühne teilen. Im letzten Jahr waren sie auch auf dem Waltroper Parkfest vertreten.

Anschließend gibt es Global beats bis zum Abwinken. Djammeh heißt der Künstler, der einen musikalischen Trip rund um die Welt auflegen wird. Djammeh zog viele Jahre als musikalischer Nomade mit diversen Bands um die Welt, trat in Clubs und auf Festivals von Dakar über Paris, bis Amsterdam,London, Hamburg und Berlin auf. 

Außerdem wird es Spielmöglichkeiten für Kinder geben und diese erhalten zudem kostenfreie Erfrischungsgetränke.

Neben der gepflegten deutschen Bratwurst, übrigens mit Fleisch aus naturhaltiger und besonders tiergerechter Haltung, werden noch sehr viele andere Spezialitäten angeboten, und das zu sehr sozialen Preisen: Arabische, Afrikanische, Afghanisch-Iranische sowie verschiede deutsche Spezialitäten. Auch die Getränke werden zu sehr sozialen Preisen kredenzt. Besonderes Highlight an dem Abend wird eine eritreische Kaffee-Zeremonie sein.

Die Veranstalter wollen damit ganz bewusst den sozialen Charakter des Cafés unterstreichen, wo ja sonntags auch immer Kaffee und Kuchen zum Selbstkostenpreis angeboten werden.

Möglich wird das, da das Fest von Demokratie leben unterstützt wird und für den laufenden Betrieb erhält das Café Mittel aus dem NRW Programm Komm An.

Veranstaltet wird die Party vom „Café – Ein Ort für alle“. „Das Café“ ist ein wöchentlicher kommunikativer Ort und soll Neu- wie Altbürger zusammenbringen. Daneben soll über regelmäßige kulturelle Veranstaltungen das Verständnis füreinander (weiter-)entwickelt werden.

U. P.