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Die Post und die verschwundenen Briefe - der Kunde ist selbst schuld

Eugen Holtkamp

In der Waltroper Zeitung wurde zum wiederholten Male über verschwundene Briefe berichtet, die in verschiedenen Briefkästen in Waltrop eingeworfen wurden. Trotzdem hört man von der Post, dass praktisch keine Beschwerden vorliegen.  Nicht die Post ist schuld, dass Briefe nicht ankommen, sondern der Kunde, weil angeblich in vielen Fällen die Adressierung fehlerhaft ist.                          

Ich habe am 19.7. einen Brief an einen Arzt in Lünen gesandt. Da er dort nicht angekommen ist, musste ich extra nach Lünen mit neuen Kopien fahren und alles persönlich übergeben.

Am 20.9. habe ich 3 Briefe an Handwerksfirmen bzw.  Privatpersonen in Lünen versandt. Die Briefe  sind nicht angekommen. Daraufhin habe ich am 1.10. nochmals einen Brief mit Kopien versandt. Am 11.10. wurde ich angerufen, dass auch dieser Brief nicht angekommen ist. Ich vermute schon, ein Mitarbeiter bei der Post hat eine Lünen-Phobie.  Was bleibt mir übrig: Versendung per E-Mail oder Fax (wenn möglich) oder persönliche Übergabe der Briefe in Lünen nach einer 15-km-Fahrt mit dem Kfz.

Aber vielleicht habe ich alle Briefe falsch adressiert wie die  vielen anderen Beschwerdeführer in Waltrop?

Übrigens, Beschwerden werden bei dem in der Waltroper Zeitung genannten Service-Telefon nicht entgegengenommen. Man soll nur bei jedem einzelnen vermissten Brief zahlreiche Daten angeben, damit nach diesem Brief geforscht werden kann. Bei 5 verschiedenen nicht angekommenen Briefen wird das ziemlich zeitaufwendig und wird wohl auch nicht dazu führen, dass die Post ihr Problem erkennt.

Fazit: Die Post ist bald überflüssig, E-Mails oder persönliche Übergabe von Briefen sind sicherer!