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Maiwanderung des Heimatvereins durch die Rieselfelder

 Eugen Holtkamp

Auf dem Gelände des Hofes Stimberg,  Borker Str. 125, befindet sich das Mahnmal Frauenlager. Hier begann morgens um 9 Uhr die alljährliche Wanderung des Heimatvereins Waltrop zum 1. Mai, die Bernhard Heckmann organisiert hatte.  Zwischenziel war der Hof Rempe, Unterlippe 21, mit insgesamt 8 Kilometern doch eine ziemlich anspruchsvolle Strecke für die meist etwas betagtere 16-köpfige Wandergruppe. Zuerst konnten wir über den Hof Stimberg (früher Althaus) gehen,  der durch Fertig-Rollrasen und einen Ultraleichtflugplatz bekannt ist.

                                                

      Wandergruppe des Heimatvereins im Garten von Hof Rempe                                                            

        Ehrenmal Frauenlager                                         

                                                                                       

   Hof Stimberg   

 

 

 

Wir überquerten den Schwarzbach. Die automatischen Regner auf den Feldern  beglückten einige von uns mit starken Wassergüssen. Wir kamen  an den ehemaligen Höfen Niehues, Rauxel  und Grothe vorbei. Der Hof Theodor Wulhorst (Unterlippe 3) in der Ferne machte mit Angeboten für Spargel und Gemüse    auf sich aufmerksam. Auch verlassene Gebäude von Schacht III der Zeche Waltrop mit einem „Bergmann-Graffiti“ kündeten von einer längst vergangenen Zeit.

Wir gingen an  Feldern mit kleinen Mais- oder Blumenpflanzen  vorbei und erreichten schließlich   die verkehrsreiche Unterlipper Straße. Hier ging unser Weg „Unterlippe“ weiter. Wir wechselten mit den Anwohnern Reinermann und Bergmann ein paar Worte und erreichten die große Gärtnerei Grutsch. Auch zahlreiche Tiere wie Lamas, Esel, Pferde, Gänse und Schafe sowie ein Storchennest mit einem brütenden Storch im Naturschutzgebiet Lippe konnten wir beobachten.

Schließlich kamen wir an den verfallenen Gebäuden und Gewächshäusern des ehemaligen Hofes Riphaus vorbei.

Wir erreichten etwas durchgefroren den Hof Rempe und stärkten uns mit einem kräftigen Frühstück, das dankenswerterweise von Gabriele Rempe und ihren Helferinnen in ihrem Gartenhaus angerichtet wurde.

Gestärkt traten wir den Rückweg an, erblickten rechts den Fohlenhof Steins (Unterlippe 26) und links die ehemalige Schule Lippe I (heute Autismuszentrum) und erreichten wieder die Unterlipper Straße. Wir überquerten sie und wandten uns nach links zur Niehues-Kreuzung  zur ehemaligen Rentei der Rieselfeldverwaltung, in der  jetzt ein Zentrum für Hundepsychologie eingezogen ist.

Wir bogen rechts ab auf die Borker Straße und kamen gegen 12.50 Uhr etwas erschöpft, aber zufrieden,  einen Teil Waltrops kennengelernt zu haben, den viele von uns noch nicht kannten, auf dem Gelände von Stimberg wieder an.

 

   Hof Grothe     

                                                                                 

 

 

Verlassene Gebäude von Schacht III der Zeche

 

 

                             

                                              Storchennest  

 

 

 

 

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verlassenes Gewächshaus von Hof Riphaus     

 

 

 

 

 

 

    

 Ehemalige Schule Lippe I                                                                             

 

 

 

         Ehemalige Rentei der Rieselfelder