SW-Ansicht

Dies & Das

Anni ist traurig – Kirschbaum im Moselbachpark adé

Eugen Holtkamp

Unsere Freundin Anni rief mich gestern an und war ganz traurig, dass man ihren Kirschbaum im Moselbachpark entfernt hatte, wie sie  beim Spaziergang  feststellen musste. Ihr Beitrag für die Seniorenzeitung ist damit auch ad absurdum geführt. Auch das Datum der Herausgabe der Waltroper Seniorenzeitung ist nicht vorhersehbar. Aber die Homepage des Seniorenbeirats kann jetzt sofort liefern. Daher bringe ich den Beitrag von Anni Brandt nun hier:

Angekommen!

Anni Brandt 

Es ist in Hamburg nicht nur Tradition, regelmäßig zu den Landungsbrücken zu spazieren, um Schiffe zu schauen. Ebenso ist es den Hamburgern ein besonderes Bedürfnis im Frühjahr die Kirschblüte im „Alten Land" zu bewundern. Schon als kleines Mädchen schaute ich sehnsüchtig vom Balkon des 4.Stocks eines Wohnhauses in die dreihundert Meter entfernt liegenden Schrebergärten mit blühenden Kirschbäumen. Mein größter Wunsch, einen eigenen Kirschbaum zu besitzen, ging zwanzig Jahre später durch einen Umzug - aus Liebe - nach NRW in Erfüllung. Man pflanzte nicht nur einen Sauerkirschbaum, sondern auch eine japanische Kirsche für mich. Es ist auch heute immer noch für mich ein besonders schönes Ereignis, mit meinen Sportfreunden aus Dortmund einmal im Jahr im „Alten Land" durch blühende Kirschbaumplantagen zu radeln. Die allergrößte Freude erlebte ich jedoch im Jahre 2001- nach fünfundsechzig Jahren – bei meinem Einzug in eine neue Wohnung in Waltrop.

Ich schaute vom Balkon in den Moselbachpark:

Dort blühte ein wilder Kirschbaum!                                                                             Nach aktueller Auskunft der Stadt soll dort bald ein neuer Kirschbaum gepflanzt werden!!!