SW-Ansicht

Dies & Das

Ein "Hochbetagter" besuchte das Impfzentrum in Recklinghausen (mit Ergänzungen)

Eugen Holtkamp

Deutschland kein Weltmeister mehr

Wie die ständige, tägliche Kritik in der Bevölkerung und in den Medien über die Arbeit des Staates in der Corona-Pandemie nahelegt, hat Deutschland seinen Weltmeistertitel längst verloren. Wir sind auf einem Abstiegsplatz, wie jener berühmte Verein  im Ruhrgebiet. Neben der Corona sind Bürokratie, Rechthaberei und Korruption  die Zombies, mit denen wir schnellstens aufräumen müssen.

 1. Impftermin

Aber nun zu meinem heiß ersehnten 1. Impftermin, den mir meine agile Nichte über das Internet gebucht hatte!

Nach 30-minütiger Autofahrt mit meiner Tochter erreichten wir das Impfzentrum. Die Parkplätze waren  fast alle belegt, aber kostenlos, da es sonntags war. Die langen Schlangen lösten sich schnell auf, da viele Helfer*innen uns den Weg wiesen. Alle waren freundlich und hilfsbereit. Somit waren wir auch ohne lange Wartezeiten verhältnismäßig schnell fertig.

Aufgefallen ist mir, dass ich keinen einzelnen Menschen in der Schlange gesehen habe. Immer war bei den Impfwilligen (oft mit Rollator) eine Begleitperson dabei, die sie meist auch noch stützte.

Das hat mich in der festen Meinung bestärkt, dass die älteren, oft weniger mobilen Menschen in den Hausarztpraxen am direkten Wohnort geimpft werden sollten, und nicht in einem viele Kilometer enfernten Zentrum.

Meine Frau, die wenige Jahre jünger ist, konnte ich leider nicht zum Impfen mitnehmen. Das dauerte noch bis zum 22. April.

 

Im Übrigen, die Impfung war völlig schmerzlos und hatte  keinerlei Nebenwirkungen.

Das gilt auch für den 2. Impftermin, der jetzt schon 20 Tage zurückliegt!!!