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Taschengeldbörse in Aktion - Kinder- und Jugendparlament und Seniorenbeirat informieren

Eugen Holtkamp

Über die nächsten beiden Termine für die Taschengeldbörse informieren Kinder- und Jugendparlament und Seniorenbeirat:

Mittwoch, 16. Februar von 17 bis 19 Uhr und Donnerstag, 17. Februar von 10 bis 12 Uhr im EUTB-Beratungszentrum  der Lebenshilfe, Dortmunder Str. 13.

Hier können sich junge Leute von 14 - 20 Jahren melden, die kleinere Hilfstätigkeiten für Senioren erledigen wollen, um sich auch  ein wenig Geld zu verdienen. Unter Tel. 0177/3057304 kann zwischen interessierten Senioren und Jugendlichen durch die "Taschengeldbörse" vermittelt werden. Informationen auf der Internetseite www.taschengeldboerse-waltrop.de.  Die Taschengeldbörse ist  jeden Mittwoch und Donnerstag an den angegebenen Zeiten erreichbar. 

Gedenkveranstaltung zum Holocaust-Gedenktag im Jahr 2022 online

E.H.

Bereits seit 1998 würdigt die Volkshochschule Waltrop (VHS) alljährlich auf unterschiedliche Art und Weise den von Bundespräsident Herzog eingeführten Holocaust-Gedenktag zum 27. Januar aus Anlass der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Pandemiebedingt findet das Gedenken in diesem Jahr erstmals online statt, und zwar am Donnerstag, den 27. Januar 2022 um 18.30 Uhr. Die Veranstaltung bzw. der Video-Stream dauert voraussichtlich bis ca. 19.45 Uhr.

Der seit über einem Jahr bestehende „Arbeitskreis Jüdisches Gedenken in Waltrop“ zeichnet in enger Kooperation mit den weiterführenden Schulen für die inhaltliche Ausgestaltung verantwortlich, die in diesem Jahr insbesondere dem Thema Erinnerungskultur gewidmet ist.

Zuschalten können sich – ähnlich wie bei den Online-Ratssitzungen – alle Interessierten ohne vorherige Anmeldung über die Video-Plattform YouTube (Hier geht’s direkt zur Video-Seite). Die Veranstaltung findet live statt. Statt einem Live-Publikum hoffen die Veranstalter und Akteure auf zahlreiche Streaming-Zuschauer.

 Neben einem Grußwort des Bürgermeisters werden mehrere Schülerinnen und Schüler von Realschule, Gesamtschule und Theodor-Heuss-Gymnasium Zitate von vergangenen Holocaust-Gedenktags-Gastrednern im Deutschen Bundestag vortragen. Die Schüler erläutern auch, warum sie gerade diese Zitate ausgewählt haben.

Waltrops  Stadtarchivar Reinhard Jäkel hält einen Kurzvortrag über das jüdische Leben in Waltrop von einst, und Regina Vonnahme erläutert den aktuellen Stand aus dem besagten Arbeitskreis nach Abschluss der jüngst zu Ende gegangenen Crowd-Funding-Aktion.

 Mehrere Videos mit Waltroper Bezug sowie zwei Musikstücke des Klarinettisten Mark Rovner runden das Programm ab.

 Die Akteure, die sich seit letztem Jahr mit der Thematik und der Vorbereitung dieser Veranstaltung befasst haben, hoffen auf viele interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer. Wer am 27. Januar um 18.30 Uhr keine Zeit hat, kann sich den Waltroper Holocaust-Gedenktag im „Re-Live“ anschauen: Der Video-Beitrag wird anschließend an das Live-Streaming für ca. zwei Wochen im Internet verfügbar bleiben.

 

VHS-Leiter Clemens Schmale auf dem Jüdischen Friedhof in Waltrop

 

  

 

 

 

 

 

 

 

Link  zur Plattform „YouTube“)  >>> Hier geht’s direkt zum Live-Stream bzw. Video 

https://youtu.be/KBe2TUguY4Q

INFO ZUM HOLOCAUST-GEDENKTAG

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag. Er ist als Jahrestag bezogen auf den 27. Januar 1945, den Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und der beiden anderen Konzentrationslager durch die Rote Armee im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs. Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust wurde der 27. Januar von den Vereinten Nationen im Jahr 2005 erklärt. Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert an alle Opfer eines beispiellosen totalitären Regimes während der Zeit des Nationalsozialismus: „Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende sowie Männer und Frauen des Widerstandes, Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, Kriegsgefangene und Deserteure, Greise und Kinder an der Front, Zwangsarbeiter und an die Millionen Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet wurden.

 

 

 

 

 

Rundgang auf den Spuren von Waltrops Juden

E.H.

Die Volkshochschule Waltrop bietet am Sonntag, 30. Januar, 15 Uhr, eine zweistündige Führung unter der Leitung von Josef Schnei­der zum Thema „Waltrops Juden und die Zeit des Dritten Reichs" an.

Es wird der Frage nachgegangen, wie aus angesehenen jüdischen Mit­bürgern und Mitbürgerinnen Ausgegrenzte wurden, die ihre ange­stammte Heimatstadt verlassen mussten und später z. T. den NS-Ver­nichtungslagern zum Opfer fielen.

Solche Entwicklungen finden natürlich nicht im „luftleeren Raum", sondern in einem bestimmten historischen Kontext statt. Daher ist es ein weiteres Ziel der Führung, an einigen Orten in Waltrop Informatio­nen zu den konkreten politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen ab 1930, besonders aber nach 1933 zu vermitteln und z. B. der Frage nachzugehen, wie es nicht nur durch Zwang, sondern auch durch Faszination und Überzeugung größerer Teile der Waltroper Be­völkerung möglich war, dass bereits gegen Jahresende 1933 Waltrop in der Hand der NSDAP war.

Treffpunkt für alle Teilnehmer ist der Jüdische Friedhof an der Hilber­straße (Nähe Feuerwache). Die Stadtführung ist gebührenfrei. Weitere Informationen und Anmeldungen unter Tel. 02309/96260, per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,im Internet auf www.vhs-waltrop.deoder persönlich im VHS-Büro, Ziegeleistraße 14.

Weihnachten und das neue Jahr, Hoffnung für uns Menschen

Eugen Holtkamp

 

Liebe Leserinnen und Leser, 

 

der Seniorenbeirat Waltrop wünscht Ihnen allen ein friedliches Weihnachtsfest und ein besseres neues Jahr!

Die Weihnachtsausgabe der Waltroper Seniorenzeitung hat Sie hoffentlich erreicht. Das Titelblatt mit der schönen Weihnachtsbeleuchtung von der Taeglichsbeckstraße versetzt uns vielleicht in eine weihnachtliche Stimmung in diesen wirklich nicht leichten Zeiten.

 

Feiern Sie etwas im kleinen Familienkreis und bleiben

Sie gesund!!!