SW-Ansicht

Klüngelkerl in Waltrop

Buchbesprechung von  Eugen Holtkamp  

Werner wird nicht Klüngelkerl

Werner Lünenschloss "Klüngelkerl - Kinderjahre im Ruhrgebiet 1937 bis 1951"

  (ISBN 978-3-927718-53-1; Preis 9,80 Euro).

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Exkursion zur Mahn- und Gedenkstätte Steinwache Dortmund – persönliche Eindrücke - Stolpersteine

 Eugen Holtkamp

Am  Sonntag, den 17.02.2019,  konnten Interessierte an einer Exkursion zur Mahn- und Gedenkstätte Steinwache Dortmund teilnehmen, die die Grünen in Waltrop organisiert hatten.  Wir stiegen gegen 11 Uhr am Marktplatz Waltrop in den SB 24    nach Dortmund-Mengede. Schnell waren wir am Bahnhof Mengede und eilten durch den berüchtigten Angst-Tunnel auf den Bahnsteig. Auf einer Brücke sahen wir eine Menge von Menschen, die uns anstarrten. Nein, sie alle warteten auf die angekündigte Sprengung des 50 Jahre alten Steinkohlekraftwerks Knepper an der Grenze von Dortmund /Castrop-Rauxel.     

                                                                                                                                                                

 

Vom Bahnsteig sahen wir nur von Bäumen verdeckt  stark verkleinert die Umrisse des 210 m hohen Schornsteins, des Kesselhauses und des Kühlturms. Dann ertönte auf einmal ein starker Knall.

                                               

Aber da lief auch schon unser Zug ein: Westerfilde, Wischlingen, Huckarde, DO- Hauptbahnhof 11.40 Uhr.

An der Steinwache, nur wenige hundert Meter vom Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs, trafen sich dann ca. 30 Menschen  im Alter   von 80 bis 14 Jahren.

               

 

 

 

Wir hatten eine Führung durch die Gedenkstätte verabredet, die von den 2 sach-und fachkundigen Führern (Frau Heppe, Herr  Löttgen) in 2 Gruppen bewegend gestaltet wurde. 

                                                                                                                                          

Die Zellen im Polizeigefängnis, die Dokumentationen und die Zeitzeugenberichte von Inhaftierten ergaben ein bedrückendes Zeugnis von dem Foltersystem der Nazizeit von 1933 bis 1945. Das Polizeigefängnis Steinwache war oft nur Durchgangsstation zum Arbeitslager, Konzentrationslager bis zum Vernichtungslager.

Im letzten Raum, den wir uns ansahen,  war dokumentiert, dass die GESTAPO in den letzten Wochen vor Ende des 2. Weltkriegs 1945 noch fast 300 Menschen in den Wäldern der Bittermark und im Rombergpark im Süden Dortmunds umgebracht hat. 

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Biohof Dickhöfer in Oberwiese - Hühnermobil und Eierautomat

Eva und Eugen Holtkamp                        

Als ich in der Waltroper Zeitung den Bericht über das Hühnermobil auf dem Hof Dickhöfer in Oberwiese las, mit dem  Kennlern-Angebot zum „Tag der offenen Tür“, war mein Interesse geweckt. Ich machte mich am nächsten Tag daher auf, den Hof zu besichtigen, der doch ziemlich versteckt an der Grenze zu Castrop-Rauxel liegt, nahe dem Schiffshebewerk, an der Straße "In der Torfheide". Hier gibt es 3 alte Bauerhöfe, die sich bis zum 16./17. Jahrhundert zurückverfolgen lassen: Brauckmann, Frerich und Schulte Abdinghof. Der Hof Brauckmann ist 1690 erwähnt als Hof Kleineheitfeld und ist jetzt  der Biohof von den Nachfahren Jan und Eva Dickhöfer, die heute ihren Familienbetrieb im Nebenerwerb führen und neue Wege beschreiten mit dem Anbau von Urgetreidesorten und der Züchtung alter Vieh- und Schweinerassen und dem  innovativen Projekt Hühnermobil.

 

 

 

 

 

 

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Seniorenbeirat: Betriebsbesichtigung Medienhaus Bauer in Marl

                                 

Eugen Holtkamp

 

Der Seniorenbeirat der Stadt Waltrop hatte am 21.3.2019 zu einer Betriebsbesichtigung des Medienhauses Bauer eingeladen. 14 interessierte Bürgerinnen und Bürger erreichten gegen 17.30 Uhr mit einem Kleinbus das Gelände des Hauptsitzes in Marl, Kampstr. 84b.

Unser Programm begann mit der Begrüßung  durch Frau Sigrid  Bäumker und einem  Gruppenfoto vor dem Eingang des Medienhauses.

 

                     

 

Weiter ging es dann viele Treppen hoch in den Versammlungsraum, wo wir über  die vielfältigen Aufgaben, Inhalte und Tätigkeiten eines modernen Verlags- und Medienhauses wie zum Beispiel über Betriebsabläufe, Druckverfahren, Materialien, neue Medien von Frau Bäumker informiert wurden...

 

Ausführlich werde ich mit zahlreichen Fotos über die Besichtigung und mit interessanten Informationen in der Waltroper Seniorenzeitung berichten.

 

    

                                

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Maiwanderung des Heimatvereins durch die Rieselfelder

 Eugen Holtkamp

Auf dem Gelände des Hofes Stimberg,  Borker Str. 125, befindet sich das Mahnmal Frauenlager. Hier begann morgens um 9 Uhr die alljährliche Wanderung des Heimatvereins Waltrop zum 1. Mai, die Bernhard Heckmann organisiert hatte.  Zwischenziel war der Hof Rempe, Unterlippe 21, mit insgesamt 8 Kilometern doch eine ziemlich anspruchsvolle Strecke für die meist etwas betagtere 16-köpfige Wandergruppe. Zuerst konnten wir über den Hof Stimberg (früher Althaus) gehen,  der durch Fertig-Rollrasen und einen Ultraleichtflugplatz bekannt ist.

                                                

      Wandergruppe des Heimatvereins im Garten von Hof Rempe                                                            

        Ehrenmal Frauenlager                                         

                                                                                       

   Hof Stimberg   

 

 

 

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