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Interkulturelle Bücherei in Waltrop am 10.5.2019 eingeweiht

Eugen Holtkamp

Es ist viel Zeit vergangen und hat  viel, viel  Arbeit der Büchereigruppe (über 20 Mitglieder) gekostet und finanzielle Unterstützung durch „Demokratie leben“  erfordert, sodass zahlreiche  Bücher, besonders zwei- und mehrsprachig, teilweise in leichter Sprache,  in monatelangen Recherchen ausgesucht und angeschafft werden konnten. Dabei wurden u. a.     die Landesbibliothek, interkulturelle Buchhandlungen und Büchereien und die polnische Botschaft,  die uns alle sehr geholfen haben, besucht  und um Rat gefragt. Von der Büchereigruppe wurde dann zum Schluss ein Bereich „Interkulturelle Bücherei“  in der Waltroper Bücherei (in der Mediothek der Gesamtschule, Am Funkenbusch) eingerichtet und gestaltet.

Viele Gäste, Unterstützer und Helfer waren zur Einweihung der interkulturellen Bücherei  erschienen,  u.a. die Bürgermeisterin, die Schulleiterin der Gesamtschule  und Vertreter aus Rat, Stadtverwaltung, Parteien und Organisationen.

Eva Maria Schwerdt und Ingrid Täger begrüßten die Gäste im Namen der Büchereigruppe und bedankten sich für die Unterstützung, besonders bei „Demokratie leben“, Gesamtschule, KiJuPa und Sponsoren.

 

            

 

 

 

Bettina Rabat und Karin Kliche lasen danach aus einem Bilderbuch in Arabisch und Deutsch vor, wie eine kleine Raupe zum wunderschönen Schmetterling wurde.

 

                                                            

                          

                                    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei diversen Getränken und leckerem Fingerfood (***Caterer: die Büchereigruppe) und mit interessanten Gesprächen verging die Zeit wie im Fluge. Viele waren sich einig, dass Lesen und Bücher keine Auslaufmodelle sind, sondern unverzichtbares Kulturgut, trotz der neuen digitalen Medien, die aber Ergänzung und Erweiterung sein können.

Wir hoffen, dass die interkulturelle Bücherei in den allgemeinen  Ausleihzeiten der Waltroper Bücherei (dienstags und freitags 15-18 Uhr) stark genutzt wird.

 

Aktivkino: Zeche Waltrop - Nachbetrachtung

Eugen Holtkamp

Der Heimatverein Waltrop führte am 7.5.2019 sein Aktivkino im Heimathaus an der Riphausstraße durch. Über 50 Besucher füllten den Saal so, dasss noch Stühle herbeigeholt werden mussten. Das Thema "Zeche Waltrop" hat bestimmt dazu beigetragen. Die Zeche, die vor 40 Jahren geschlossen wurde, hat die Stadtentwicklung entscheidend beeinflusst und ist in der Erinnerung der Bevölkerung noch stark verwurzelt. Menschen, die im Bergbau gearbeitet hatten, konnten im Aktivkino daher als Augenzeugen ein reales Bild von der Zeit des Bergbaus auf der Zeche Waltrop zeichnen. Hier ist besonders Willi Herden, der letzte Maschinenführer  der Dampf-Fördermaschine, die jetzt noch in der Maschinenhalle bei Manufactum bewundert werden kann, hervorzuheben. Er konnte kenntnisreich zu den Fotos und Filmen Auskunft geben und auch lustige und weniger erfreuliche Begebenheiten schildern. Er trug auch ein eigenes Gedicht vor:

 

                                      

Viele Besucher, die auch aktiv durch eigene Beiträge beteiligt waren, fanden die Schilderungen, Fotos und Filme interessant und zollten der harten Arbeit der Bergarbeiter ihre Hochachtung.

Vorschau:

Nächstes Aktivkino am 2. Juli 2019, Thema voraussichtlich: Rieselfelder und Erntegemeinschaft

Eröffnung der "Interkulturellen Bücherei" am 10.5.2019 -Information

Team der Waltroper Bücherei - Am Funkenbusch 45                    

                                   

 

   Nach über einem Jahr intensiven Einsatzes können wir nun endlich  das Ergebnis unserer Arbeit präsentieren:

Am 10.5.2019 wird um 16.00 Uhr offiziell die interkulturelle Bücherei in den Räumen der Waltroper Bücherei (Mediothek der Gesamtschule) eröffnet.

Aktivkino im Heimathaus am 7.5.2019

Der Heimatverein macht auf folgende Veranstaltung aufmerksam:

 

Am 29. Juni jährt sich in diesem Jahr zum 40. Mal der Tag, an dem die Bergbauära in Waltrop unwiderruflich zu Ende ging. Der Heimatverein macht dies in seiner neuen Auflage der Veranstaltungsreihe Aktivkino zu Themenschwerpunkt. Am Dienstag, 7. Mai, dreht sich alles in Wort und Bild um die Zeche Waltrop.

Unter anderem geht es um die wichtige Rolle des Maschinenführers, der die Bergleute über Jahrzehnte in den Schacht hinabließ und sicher wieder zu Tage brachte. Willi Herden, der letzte aktive Maschinenführer, steht zum Gespräch zur Verfügung. Selten gesehenes Bildmaterial beschreibt „eine Zeche mit inneren Werten” und schließlich gewährt Joachim Friedrich Wirths, der letzte Betriebsdirektor der Zeche Waltrop, einen Einblick in sein persönliches Fotoalbum.

Veranstaltungsbeginn ist wie immer um 18 Uhr im Heimathaus, Riphausstraße 31. Der Eintritt ist frei.