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Schnadegang des Heimatvereins am Tag der Deutschen Einheit

Eva Holtkamp

Einladung zum Schnadegang des Heimatvereins Mengede e.V. am 3. Oktober 2022 Der Heimatverein Mengede lädt seine Mitglieder und Freunde zum traditionellen „Schnadegang“ herzlich ein! Gestartet wird am 3. Oktober 2022 um 10:30 Uhr am Heimathaus am Widum. Von dort geht es am Bodendenkmal vorbei in den Mengeder Volksgarten, danach entlang des Zuckerbaches bis zur Schaarstrasse, weiter führt der Weg über die Kanalbrücke an der Königsheide dann entlang des Haldenfusses bis zur Einmündung des Brockenscheider Weges.

Dort überqueren wir die Königsheide, gehen über den Brockenscheider Weg, anschl. über den Grünen Weg in östl. Richtung bis zur Einmündung in die Büscherstrasse, die in südlicher Richtung wiederum in die Achenbachstrasse übergeht. Hier, am „Dreiländereck“ der Kreise Recklinghausen und Unna sowie der Stadt Dortmund findet gegen 12 Uhr das diesjährige „Streitgespräch“ mit dem Vorsitzenden des „Heimatvereins Waltrop“, Herrn Norbert Frey, dem Vorsitzenden des Lünener „AK Umwelt und Heimat“ , Herrn Willi Diekhöfer sowie dem Vorsitzenden des Heimatvereins Mengede, Herrn Hans-Ulrich Peuser, statt.

Nach diesem intensiven Streitgespräch geht es dann gemeinsam weiter zum Hof Kampmann. Wir werden dort zu moderaten Preisen mit Bratwurst, Kaffee und Kuchen sowie Kaltgetränken bewirtet, an dieser Stelle schon einmal ganz herzlichen Dank an die Familie Kampmann! Gestärkt geht es dann nach etwa 2 Stunden Aufenthalt wieder auf den Rückweg- vielleicht kommen die Mitglieder der anderen Vereine ja auch noch mit nach Mengede!

Der Weg führt uns sodann wieder über den Grünen Weg, diesmal in westlicher Richtung zum Dortmund-Ems-Kanal, erneut geht es über die Kanalbrücke in Richtung Mengede, danach über die Groppenbrucherstrasse, Stofferstrasse und Waltroper Strasse in Richtung Heimathaus zu einem gemütlichen Ausklang dieses schönen Tages!

Hans-Ulrich Peuser

 

 

 

 

 

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Das nächste Aktivkino findet im November statt. Aktivkino des Heimatvereins startete wieder nach langer coronabedingter Pause (am 27.9.2022)

 Eugen Holtkamp

Am Dienstag, den 27.9.2022, fand zum ersten Mal seit der Coronapause (2 1/2 Jahre) wieder das Aktivkino des Heimatvereins Waltrop im Heimathaus statt.

Thema war der   100. Geburtstag der Riphausstraße. Es wurden z. B. Lichtbildervorträge zur wechselvollen Geschichte der Straße (Gunnar Frey), zur Geschichte des Riphaushofes, vom Kino (Scala) bis zum Theater Majestic, ein Video mit alten und neuen Bildern von der Riphausstraße und  das beliebte Dalli-Klick-Erkennungsspiel zu Waltroper Straßenansichten (mit Vergabe eines Preises) gezeigt. Ca. 40 Interessierte folgten den gut 2-stündigen  Beiträgen aus der Geschichte Waltrops.

Das nächste Aktivkino findet im November am 2. Dienstag statt.

 

 

 

 

Der Riphaushof in Waltrop (Auszug)

Verfasser: Eva und Eugen Holtkamp

An der Riphausstraße, neben dem Freibad, liegt der Riphaushof, in dem sich heute das Heimatmuseum und das Heimathaus befinden, die vom Heimatverein ehrenamtlich betreut werden. Hier findet nach langer Unterbrechung durch Corona wieder unser Aktivkino am 27.9.2022 statt.

Von den riesigen Grundstücksflächen des Hofes (frühere Adresse: Brockenscheidt 1), die den halben Osten Waltrops umfassten und  eine Größe von ca.  50 ha hatten,  ist nur dieses Gelände mit  Wohnhaus und Scheune aus dem Jahre 1904/05 übrig geblieben. Alles andere wurde für den Eisenbahnbau, die Zechensiedlung (Neue Kolonie) und den privaten Häuserbau (Ostring)  in den Jahren um 1905 und nach 1912 verkauft.

 

                   2008

Die wechselvolle Geschichte des  Hofes in  der Bauerschaft Brockenscheidt begann nicht, wie bisher vermutet wurde, mit einer Kaufurkunde von 1393, in der das Gut “Ryphus“ in Waltrop erwähnt wird, sondern wahrscheinlich vor 1289 mit einer  Urkunde des Klosters St. Katharina in Dortmund, in der die Namen Rickard und Hildegund Ryphusen und der Kauf des Ryphus Hofes verzeichnet sind. Das 1215 gegründete Katharinenkloster besaß in und um Dortmund herum viele Höfe und Grundstücke, so auch den Ryphus-Hof in Waltrop. Es lag wenige Meter entfernt südlich von der Stelle, wo der heutige Hauptbahnhof Dortmund steht, wurde 1804 im Zuge der Verstaatlichung aufgelöst und 1809 abgebrochen. Später wurde dort die Klosterbrauerei Meininghaus errichtet.

Erst 1828 ging der Riphaushof in den vollen Besitz der Familie Riphaus über.